Mittwoch, 4. April 2018

Der Crash der Immobilienpreise in New York - und was wir daraus lernen können

In kürzester Zeit sind in New York die Immobilienpreise um 25% eingebrochen und ein Ende der Korrektur am Immobilienmarkt ist noch nicht in Sicht.

Eigentlich war es klar: aus dem Nichts können nicht jahrzehntelang Werte entstanden sein - und die wenigsten Immobilieneigentümer haben auch in den substantiellen Werterhalt der Immobilie Geld investiert.

Zugegeben, der Dollar ist auch nichts mehr wert - aber dennoch ist auch mit der Inflation ein eindeutiger Trend in Richtung sinkender Immobilienpreise in New York zu erkennen.

Kann dies auch z.B. in München passieren? 


Klar - wenn auch hier der Markt fundamental anders ist: die meisten Immobilien in München sind abbezahlt und fast keiner hat das Ziel durch verkaufen und kaufen eine "Housing Ladder" hinaufzusteigen...auch möchte keiner in München verkaufen, da er sonst nie wieder was kaufen kann und als Mieter kann man es dort ohnehin vergessen....das ist in etwa wie Lotto zu spielen, wenn man eine vernünftige Immobilie, un guter Lage zu einem angemessenen Preis mieten möchte - und auch keine 50,000 Euro Ablöse für eine Küche zahlen möchte. Also kurz gesagt: ja es kann passieren - aber nicht so schnell und so gravierend wie in New York

Wie kündigt sich ein Immobilien Crash an?

Wer keine Glaskugel besitzt, sollte den Markt beobachten:

  • wie entwickeln sich die Mieten?
  • wie entwickeln such die Kaufpreise?
  • nimmt das Angebot zu oder ab?
  • wie oft gibt es - un abhängig vom Preis - eine interessante Immobilie in guter Lage zu verkauen? Seltener oder immer öfter
  • wie lange stehen Anzeigen bei den Portalen wie Immobilienscout oder Immowelt drin? Stehen die Anzeigen länger drin?
Der erste Schritt vor einem Immobiliencrash ist, dass sehr gute Immobilien immer länger in den Portalen zu sehen sein werden...wenn das passiert sollte man achtsam bleiben.

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