Samstag, 17. März 2012

Prinz Eugen Kaserne: Hasenbergel 2.0 mit weniger Energieverbrauch

Das ehemalige Kasernenareal "Prinz Eugen Kaserne" in München umfasst 29,7 Hektar. Nach Abriss der militärischen Bauten sollen dort ab 2011 1600 Wohnungen entstehen.

Nach einem ersten Wettbewerb wurden fünf Architekturbüros mit weiteren Planungen beauftragt:

http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/1964203.pdf

Im März 2010 wurde der Siegerentwurf bekanntgegeben und die erfolgreiche Arbeitsgemeinschaft GSP Architekten Grüner + Schnell + Partner mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten mit der weiteren Überarbeitung ihres Entwurfs beauftragt.

Insgesamt erinnern die Pläne an den Arnulfpark oder andere misslungene Bauprojekte in München, mit dem Ziel Wohnraum auf großen Arealen zu erschaffen.

Sicherlich wird dieses neue Stadtviertel maximal ein Hasenbergel 2.0 mit etwas weniger Energieverbrauch - aber sicherlich kein neues Glockenbachviertel.

Mit wenig Maßnahmen, hätte hier wesentlich mehr erreicht werden können:
  • Verbot von Copy & Paste bei der Erstellung der Baupläne
  • Städteplanung: Planung eines Stadtzentrums mit Einkaufsmöglichkeiten, Marktplatz, Kino und entsprechender Straßenführung
  • Zerteilung des großen Areals in kleinere - und Vergabe an verschiedene Bauträger. Idealerweise: unsymetrische Zerteilung des Areals um sterile, rechteckige Copy&Paste Betonklötze zu vermeiden
Ein anderer Tipp wäre: Wenn man zu doof ist, sollte man zumindest von anderen abschauen, die es besser können.

Wäre auch mal interessant, einfach einen alte, gewachsenen Stadtteil von München zu klonen...



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