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Freitag, 31. März 2017

Der BREXT und die Immobilienpreise in Großbritannien

Was passiert mit den Immobilienpreisen in Großbritannien nach dem BREXT ?

Nachdem gestern, am 30.03.2017, der BREXIT Antrag eingereicht wurde - fragen sich viele - insbesondere Briten, was passiert nun mit den Immobilienpreisen?

Zunächst einmal muss man - auch ohne BREXIT - prinzipiell in Großbritannien zwischen London und nicht-London unterscheiden.

Warum?

 Ganz einfach: London war bisher von den Immobilienpreisen stabiler als der Rest der Insel - da hier ein relevante Teil der Immobilien auf ausländische Investoren (primär China und Russland) zurückzuführen ist. D.h. auch nach der Finanzkrise sind die Immobilienpreise in London fast unverändert gebleiben, während es im Rest des Landes bergab ging.

Diesmal ist alles anders...

Ausländische Investoren trennen sich vom Tafelblech

Diesmal dürfte es genau anders herum sein: denn Ausländische Investoren mögen keine Unsicherheiten und vor allem keine Isolation und ggbfs. propietäre neue Steuern wenn es Großbritannien bald richtig schlecht geht und der Statt krampfhaft versuchen wird Steuergelder einzutreiben.

D.h. zuerst trennen sich ausländische Investoren von ihren Immobilien - sofern sie es noch nicht gemacht haben - bis zum tatsächlichen BREXIT ist dann schon alles gelaufen. Danach dauert es vermutlich 1-2 Jahre bis die Auswirkungen richtig bemerkbar werden - und dann werden auch die letzten versuchen noch rechtzeitig vom Immobilienzug in Großbritannien abzuspringen.

Banken ziehen ab

Viele Banken haben bereits den BREXIT begonnen und ziehen um, z.B: Brüssel, Frankfurt oder Paris.

Firmen ziehen weg

Einige Firmen müssen oder wollen in der EU bleiben - und ziehen ebenfalls weg.

Insgesamt gibt es also auch eine Rückgang bei Bürogebäuden und Gewerbeimmobilien.

 Was denken die Britischen Medien? 

Britische Medien wollen die Wahrheit noch nicht so ganz einssehen - hier geht man von stagnierenden Immobilienpreisen aus - und findet das bereits sehr schlecht.

Oh Gott - was wir nur wenn die Immobilienpreise einbrechen? Panik?


Panik!

Samstag, 6. Oktober 2012

Preis Leistungs/Verhältnis von Häusern vs. Wohnungen in München

Die Immobilienpreise von größeren Wohnungen in München sind in letzter Zeit massiv gestiegen.
Nur selten findet man z.B. noch eine schöne 5-Zimmer Wohnung mit guter Anbindung an die Münchner Innenstadt. Einer der Gründe ist, dass alle Bauprojekte auf Singles ausgerichtet sind und am aller häufigsten werden 2-Zimmer Wohnungen vorgesehen sowie (aber auch schon seltener) 3-Zimmer Wohnung - ganz selten sind auch 4-Zimmer Wohnungen dabei und 5-Zimmer Wohnungen meist nur als Penthäuser im Bereich von 1 Mio Euro.

Schaut man sich hingegen die Preise von Häusern an, sieht das Preis/Leistungsverhältnis schon besser aus: zumal man bei einem Haus oft noch einfach die Möglichkeit hat noch weitere Quadratmeter Wohnfläche zu schaffen (Aufstockung, Anbau, etc...) und auch einen eigenen Garten hat - der schwer mit Geld aufzuwiegen ist.

D.h. Häuser mit mindestens der gleichen Wohnfläche wie eine durchschnittliche 5-Zimmer Wohnung kosten weniger - liegen aber meist etwas weiter außerhalb. Sobald eine Haus weiter als 30-45 Minuten von München entfernt ist, fallen die Preise sehr schnell - denn auch Bauland in diesen Gegenden ist leicht zu bekommen und nicht besonders teuer.

Am allerbesten ist zur Zeit das Preis/Leistungsverhältnis von Villen - vor allem wenn man die großen Grundstücke berücksichtigt. Eine Villa mit sehr großem Grundstück in Grünwald gibt es hin- und wieder für 1,2 Mio Euro - wohingegen die Baywobau auch in diesem Preissegment einfache 4-5 Zimmer Wohnungen verkauft (z.B. Rodenstock Garten)