Freitag, 7. Oktober 2011

Der Vorverkauf der Wohnungen im Rodenstock Garten / Dreimühlenviertel hat begonnen

Der Vorverkauf der Wohnungen im Rodenstock Garten / Dreimühlenviertel hat mittlerweile begonnen.
Noch steht das Rodenstock Gebäude (die Rodenstock Gebäude), aber bereits Ende des Jahres soll das ganze Areal plattgemacht werden.

Die Durchschnittspreise der Neubauwohnungen liegen laut der Baywobau bei ca. 6,500 Euro. Ich schätze mal so um die 10,000 Euro für die Dachterassen Appartments und knapp 5,500 Euro für die Wohnungen an der lauten Auenstrasse oder mit schlechter Aussicht. Konkrete Preise gibt es meines Wissens noch nicht.



Klar ist jedoch: Es handelt sich um Wohnungen für Liebhaber. Ob sich alle 100 (200?) Wohnungen mit einer guten Mietrendite (4,5%) vermieten lassen ist die Frage. Bei ca. 15 Euro pro Quadratmeter wäre es ja quasi ganz grob gerechnet eine Mietrendite unter 2,3%. Bei den teuersten Wohnungen etwa 1%, und damit weit unterhalb der Inflation? Möglicherweise wird das Wohngeld trotz neuer Standards hoch sein, da der Garten in der Mitte des Geländes viel Pflegeaufwand erfordern wird.

Komischerweise habe ich noch keine Neubauwohnungen in München gesehen, die mit niedrigem Wohngeld werben. Möglich wäre es ja - ein Passiv-Wohnhaus mit minimalen Nebenkosten. Aber wahrscheinlich zahlt man bei den neuen Wohnungen soviel Wohngeld wie bei Altbau Wohnungen - die Differenz kriegt dann die Hausverwaltung oder versandet irgendwo bei Handwerksbetrieben die sich über Daueraufträge freuen?

Es gibt schlechtere Neubauwohnungen in München - vor allem wesentlich schlechtere Lagen. Die Lage ist eigentlich super. Was mir persönlich nicht gefallen würde: Schaut man vom Balkon blickt man direkt auf 100 Nachbarn - d.h. eine gewisse Privatsphäre kann man sich hier nicht kaufen. Für 6,500 Euro (oder mehr) lohnt es sich auch schon ausserhalb ein eigenes Haus zu bauen oder eine Wohnung in einer kleinen Wohneinheit, in der man die Nachbarn kennt.

Schade ist es eigentlich auch, dass der Platz in der Mitte des Geländes keine Gewerbeflächen vorsieht - z.B. für ein Café, Bäckerei oder einen kleinen Laden. So wird es wohl wenig "Leben" im Inneren des Wohnparks geben. Ein steriler Bau à la Arnulfpark?

UPDATE: Es SIND ein paar Gewerbeeinheiten vorgesehen sowie eine KITA. Durch die optischen Anpassungen nun auch nicht mehr so steril wie der Arnulfpark!.

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