Dienstag, 14. Februar 2012

Köln auch bald Opfer einer Immobilienblase?


Die Vorsitzenden des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins Konrad Adenauer und Thomas Tewes haben auf ihrer Jahrespressekonferenz vor einer Immobilienblase in Köln gewarnt.

Nicht nur in München, sondern auch in Städten wie Köln ist der Wohnraum knapp - wodurch die Immobilienpreise extrem angestiegen sind (böse Zungen könnten auch behaupten, sie werden wie in München künstlich verknappt).

Der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein nimmt das ganze als Anlass zur Sorge.

Adenauer kritisierte vor allem, dass zu wenig gebaut wird und dadurch die Preise für Eigentum deutlich zu hoch. sind.  „Die Knappheit treibt die Preise in die Höhe“, sagte Adenauer. Mittlerweile würden wahnwitzige Summen gezahlt werden. „Da deutet sich eine Immobilienblase an.“

Ein Vergleich mit München würde mich persönlich einmal interessieren. Schauen wir doch mal nach ein paar Angeboten bei Immoscout:

Das erste (optisch) interessante Angebot:


Belgisches Viertel, Dachgeschoss-Maisonette mit Terrasse, ca. 135 m², provisionsfrei
Kaufpreis:
498.000 EUR
Wohnfläche:
136 m²
Zimmer: 4

Die Miete wäre schätzungsweise 1,300 Euro - aber ich bin kein Immobilien Experte in Köln.

Prinzipiell erinnert das an Münchner Preise.

Der Unterscheid zu München: Es gibt wesentlich mehr Immobilien im Angebot und schönere. Gute Immobilien in München werden selten verkauft - meist nur hässliche Immobilien oder mit Haken - für einen hohen Preis. Sehr schöne Wohnungen in sehr guter Lage ab 100 Quadratmeter gehen meist in Richtung 1 Millionen Euro. In München ist die Immobilienblase schon etwas weiter.

Das aktuelle Angebot in der Kölner Altstadt wäre für die München Altstadt ein Glücksfall - und ein Schnäppchen:



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