Sonntag, 19. Februar 2012

Mit der Lizenz zum Gelddrucken: die Münchner Hausbank

Die Münchner Hausbank hat in München fast schon eine Art Monopolstellung - insbesondere bei Kautionskonten. Viele Mieter in München haben dort ihr Kautionskonto, da es quasi die Standard Bank für viele Hausverwaltungen ist.

Heute habe ich eine Kautionskontenabrechnung der Hausbank München erhalten: 12 Jahre lang lagen dort 2,550 Euro herum.

Die Zinsen: 88,66 Euro. Mit dem Zinseszinseffekt hätte ich in etwa mit 1,000 Euro an Zinsen gerechnet - vor allem da Anfang 2000 die Zinsen noch deutlich höher lagen.

Wenn man sich einmal vorstellt, wieviele Millionen die Münchner Hausbank durch diese Kautionskonten quasi "zinsfrei" bekommt, merkt man was für ein gutes Geschäft das für die Münchner Hausbank ist.

Vermutlich wird ein Großteil des Geldes mit wesentlich höherer Verzinzung intern angelegt.

Wer also quasi zinslos Geld geliehen haben möchte, muss nicht Bundespräsident sein: eigentlich reicht es auch eine Hausbank zu gründen.


Keine Kommentare:

Kommentar posten